01.12.2016 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Pakt in Wolfsburg verkündet

Volkswagen lässt fleißig rausschmeißen – mit dem Segen der Gewerkschaft

Im Wolfsburger VW-Stammwerk hat am Mittwoch morgen die erste Betriebsversammlung seit der Vorlage des »Zukunftspakts« mit der geplanten Streichung Zehntausender Stellen begonnen. In der vorletzten Woche hatte der Konzern das monatelang verhandelte Konzept vorgestellt. Der Pakt zwischen Betriebsrat und den VW-Bossen sieht 30.000 Entlassungen vor, 23.000 davon in Deutschland.

Laut Redemanuskript erklärte Betriebsratschef Bernd Osterloh am Mittwoch: »Der Zukunftspakt ist ein wichtiges Signal für den Standort Deutschland und für die Zukunft unserer Werke.« Zugunsten der Entwicklung neuer Autos müssten die Beschäftigten geopfert werden: »Wir haben die Produktion von zwei Elektrofahrzeugen in die deutschen Werke geholt. Und der erste rein elektrische SUV der Marke Volkswagen kommt ab 2020 aus Wolfsburg...

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