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29.11.2016 / Ausland / Seite 7

Ein Freund und Genosse

Trauer um Fidel Castro: In Afrika wird vor allem an die Solidarität Kubas erinnert

Volker Hermsdorf

Nach Lateinamerika ist Afrika wohl der Kontinent, auf dem der Tod des langjährigen kubanischen Präsidenten Fidel Castro die meisten Reaktionen ausgelöst hat. Die Dankbarkeit für Kubas Engagement gegen Kolonialismus, Apartheid und Rassismus ist hier bis heute weit verbreitet. Fidel seinerseits hatte Afrika immer als »Heimat aller Kubaner« bezeichnet. Bereits 1963 hatte er auf Bitte des damaligen algerischen Präsidenten Ahmed Ben Bella 22 Panzer und mehrere hundert Soldaten in den Norden des Kontinents geschickt, um Algerien bei der Abwehr einer von den USA unterstützten Offensive Marokkos zu unterstützen. Später halfen Ärzte, Pädagogen, Techniker, Soldaten und zivile Fachkräfte in vielen anderen Ländern Afrikas. Deshalb gelten Kuba und Fidel Castro dort als treue Freunde und zuverlässige Verbündete im Kampf gegen Kolonialherrschaft und Rassismus. Zahlreiche Staats- und Regierungschefs kündigten deshalb in ihren Kondolenzschreiben die Teilnahme an der Beise...

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