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03.12.2016 / Titel / Seite 1

Jobrettung hat ihren Preis

Edeka und Rewe einigen sich über Zukunft von Kaiser’s Tengelmann. Arbeitsplätze werden dadurch nur kurzfristig nicht abgebaut

Claudia Wrobel

Zumindest das bange Warten der Beschäftigten hat nun ein Ende: Edeka und Rewe haben sich geeinigt, wie sie den Konkurrenten Kaiser’s Tengelmann unter sich aufteilen. Am Freitag teilten die Nummern eins und zwei im deutschen Lebensmittelhandel gemeinsam mit, dass der Kaufvertrag zur Weitergabe von Filialen im Rahmen der Ministererlaubnis nun fertig sei und noch am selben Tag dem Bundeswirtschaftsministerium zur Prüfung vorgelegt werde. Sobald auch mit dem Bundeskartellamt alles geklärt ist, hat Rewe angekündigt, seine Klage beim Oberlandesgericht Düsseldorf gegen die Ministererlaubnis zurückzunehmen. Zum Kaufpreis machten die Konzerne keine Angaben. Damit sind rund 15.000 Jobs im Einzelhandel vorerst gerettet.

Doch der Verkauf von Kaiser's Tengelmann (KT) an Edeka, der dann einen Teil der Filialen an Rewe veräußern wird, bedeutet langfristig eine Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel, die noch viel mehr Arbeitsplätze kosten wird. So gibt es nun zwar ein...

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