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28.11.2016 / Ausland / Seite 7

Trumps Kampf

Designierter US-Präsident will Teheran zum Ausstieg aus dem Wiener Atomabkommen provozieren

Knut Mellenthin

Das iranische Außenministerium hat am Sonnabend Gerüchte über »Nachverhandlungen« zum Wiener Abkommen vom 14. Juli 2015 dementiert. In den Vereinbarungen mit den durch Deutschland ergänzten fünf ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats hatte Teheran umfangreichen und langwährenden Beschränkungen seines zivilen Atomprogramms zugestimmt. Im Gegenzug sagten die USA, die EU und der Sicherheitsrat die Aufhebung einiger, aber keineswegs aller Sanktionen zu. Das Abkommen ist seit Januar in Kraft.

Das Wall Street Journal (WSJ) berichtete am Donnerstag, Teheran stehe unter westlichem Druck, noch strengere Auflagen als die in Wien vereinbarten zu akzeptieren. Konkret soll es um die ohnehin sehr geringe Menge an schwach angereichertem Uran gehen, die der Iran besitzen darf. Das Material dient zur Produktion von AKW-Brennstoff und ist zur Waffenproduktion nicht geeignet. Nach Darstellung des WSJ soll die im Abkommen festgelegte Höchstmenge, 300 Kilogramm, noch wei...

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