21.11.2016 / Inland / Seite 4

Protest in Sichtweite

Bündnis gegen das G-20-Gipfeltreffen stellt Pläne für das kommende Jahr vor. Bürgerliche Presse nur an eventuellen Krawallen interessiert

Kristian Stemmler

Der Widerstand kommt ins Rollen. Vier Sprecher eines Bündnisses gegen das am 7. und 8. Juli 2017 in Hamburg stattfindende G- 20-Gipfeltreffen haben am Donnerstag auf einer Pressekonferenz erste Pläne für die Proteste vorgestellt. Schwerpunkt soll eine Großdemonstration unter dem Motto »G20 – not welcome« sein, zu der europaweit mobilisiert wird, wie Werner Rätz von ATTAC Deutschland erklärte. Bereits am ersten Tag des Treffens, zu dem die Regierungschefs der 19 mächtigsten Industrie- und Schwellenländer und Vertreter der EU als 20. Mitglied unter dem Schutz von etwa 14.000 Polizisten zusammenkommen, seien Aktionen zivilen Ungehorsames geplant.

Die Demo, die der Hamburger Bundestagsabgeordnete der Linkspartei, Jan van Aken, am Tag der Pressekonferenz anmeldete, soll aus fünf Zügen bestehen. Auf die Frage von junge Welt, ob die Stadt Routen genehmigen werde, die an den Messehallen und am Rathaus vorbeiführen, den Veranstaltungsorten des Gipfels, verwies Rätz...

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