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19.11.2016 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Eigene Wirtschaftspolitik

In Kopenhagen beraten Linkspolitiker aus ganz Europa über einen »Plan B« zum Euro-Regime

Jennifer Weichsler

In der Europäischen Union stehen in den kommenden Monaten wichtige Wahlen an, die über die Zukunft des Euro entscheiden könnten. Am 23. April 2017 wird in Frankreich ein neuer Präsident gewählt. Die französische Linkspartei – Parti de ­Gauche – zieht mit dem Slogan »L’Europe, on la change ou on la ­quitte!« in den Wahlkampf, was frei übersetzt werden kann: »Entweder Europa ändert sich, oder wir treten aus.« Die Strategie des Präsidentschaftskandidaten Jean-Luc Mélenchon zielt auf Verhandlungen in der Euro-Zone ab. Insbesondere mit der deutschen Regierung soll über einen geordneten Ausstieg aus dem Euro verhandelt werden. Bleibt der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) bei seinem beständigen »Nein«, will Mélenchon mit der Gemeinschaftswährung brechen.

Am Samstag wird Mélenchon die »Plan B«-Konferenz in Kopenhagen eröffnen. Die dänische »Red-Green-Alliance« hat Vertreter von Linksparteien aus fast allen Ländern Europas eingeladen, um über Alternat...

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