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19.11.2016 / Inland / Seite 8

»An der Uni werden Gruppen gegeneinander ausgespielt«

Alternative Gewerkschaft möchte Zersplitterung der Beschäftigten im Hochschulbereich überwinden. Gespräch mit Manuel Müller

Ralf Wurzbacher

Ihre vor zwei Jahren gestartete Initiative »Unterbau« will sich an diesem Wochenende als eine, wie es heißt, »alternative Hochschulgewerkschaft« an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main aufstellen. Zu wem oder was wollen Sie die Alternative sein?

An den Hochschulen agieren ja bereits unterschiedliche Gewerkschaften, etwa ver.di oder die GEW. Allerdings vertreten diese jeweils spezielle Beschäftigtengruppen. Wir haben den Anspruch, Gewerkschaft für die ganze Hochschule zu sein, also für das gesamte Personal: im Servicebereich, in der Verwaltung, in Lehre und Forschung, bei den studentischen Hilfskräften. Wir wollen keine Klientelpolitik machen, bei der es nur darum geht, für die einen auf Kosten der anderen ein paar Krümelchen mehr vom Kuchen abzubekommen. Wir glauben, mehr für alle erreichen zu können, wenn alle zusammenhalten.

Zu viele Köche können aber auch schon mal den Brei verderben.

Wir sehen uns am Anfang eines Prozesses und fangen ...

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