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19.11.2016 / Schwerpunkt / Seite 3

Ein zähes Geschäft

Edeka und Rewe einigen sich häppchenweise über die Aufteilung von Kaiser’s-Tengelmann. Beschäftigte leiden unter Ungewissheit

Gudrun Giese

Brigitte Schulz (Name geändert) schüttelt energisch den Kopf. Eben hat eine Kundin die Kassiererin in einer Kaiser’s-Filiale in Berlin-Wilmersdorf gefragt, ob sie denn nicht entsetzlich unter dem endlosen Hickhack um die Übernahme der gesamten Kaiser’s-Tengelmann-Kette leide. »Ich lasse mich einfach nicht mehr fertigmachen«, sagt die langjährige Mitarbeiterin resolut. »Aber natürlich hoffe ich, dass die Verhandlungen endlich zu einem guten Ende kommen. Meine Kolleginnen und ich möchten endlich wissen, wie es für uns weitergeht.«

Als schier unendliche Geschichte erweist sich der im Herbst 2014 angekündigte Verkauf der Supermarktkette Kaiser’s-Tengelmann (KT). Das Hin und Her um Verkauf oder Zerschlagung, Ministerauflagen, Rechtsstreit und Schlichtung geht vor allem zu Lasten der mehr als 15.000 Beschäftigten. Seit Dienstag soll feststehen, wie die beiden Unternehmen, die Filialen in Berlin aufteilen. Auf einen Kaufpreis sollen sie sich am Freitag geeinigt h...

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