10.11.2016 / Inland / Seite 5

Nachwuchs sorgt finanziell für die Mutter

Mehr Kindesunterhalt: 40 Prozent der Alleinerziehenden gehen leer aus

Christina Müller

Unterhaltspflichtige Elternteile sollen ab 2017 etwas mehr fürs Kind berappen. Das ergibt sich aus der neuen sogenannten Düsseldorfer Tabelle, an der sich Familiengerichte orientieren. Danach erhöhen sich die Richtwerte um gut zwei Prozent, das sind sieben bis 16 Euro mehr pro Kind und Monat. Die Unterhaltshöhe orientiert sich am Nettoeinkommen des Zahlungspflichtigen. Allerdings haben rund 40 Prozent der Alleinerziehenden erneut nichts davon, weil sie auf Hartz IV angewiesen sind. Ihnen werden Unterhalt und Kindergeld von den Leistungen, auch ihren eigenen, abgezogen.

Für einen getrennt lebenden Elternteil, der über weniger als 1.500 Euro im Monat verfügt, ist ein zu zahlender Mindestunterhalt festgesetzt. Der Richtwert für ein unter sechsjähriges Kind steigt hier um sieben auf 342 Euro. Für Sechs- bis Elfjährige klettert er um neun auf 393 Euro, für Jugendliche unter 18 Jahren um zehn auf 460 Euro. Der bisherige Selbstbehalt von 1.080 Euro für Geringverd...

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