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10.11.2016 / Titel / Seite 1

Das lautere Übel gewinnt

Ein polternder Milliardär und ein evangelikaler Reaktionär stehen künftig an der Spitze der USA

André Scheer

Mehrere tausend Menschen sind in der Nacht zum Mittwoch in mehreren Städten der USA spontan auf die Straße gegangen, um gegen die Wahl des Immobilienmilliardärs Donald Trump zum neuen Präsidenten zu protestieren. An der University of California in Los Angeles versammelten sich nach Medienberichten rund 3.000 Studierende. Auch aus Oakland und Seattle sowie den Bundesstaaten Oregon und Pennsylvania wurden Proteste gemeldet.

Kurz zuvor hatten die US-Medien Trump zum neuen Staatschef erklärt und damit das Debakel der Demokratischen Partei offiziell gemacht. Diese verlor nicht nur das Ringen um das höchste Staatsamt, sondern konnte auch die republikanische Mehrheit in Senat und Repräsentantenhaus nicht brechen. Den Sieg verdankt Trump allerdings dem archaischen US-Wahlsystem, denn in absoluten Zahlen lag er nach Auszählung von 97 Prozent der Wahllokale um rund 130.000 Stimmen hinter Hillary Clinton zurück. 47,5 Prozent für ihn gegenüber 47,6 Prozent für sie hät...

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