09.11.2016 / Antifa / Seite 15

Veranstaltungsreihe in Göttingen

Gedenken an Opfer des Naziregimes: Programm in seinem Umfang einmalig in Deutschland

Reimar Paul

Seit 1996 organisiert ein Bündnis von Göttinger Initiativen jeden Winter eine Veranstaltungsreihe zur Erinnerung an die Opfer des Naziregimes. Das Programm startet jeweils am 9. November, dem Jahrestag der Judenpogrome von 1938, und dauert bis zum 30. Januar, dem Jahrestag der Machtübertragung an Adolf Hitler. Dem Bündnis »Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus« gehören etwa 20 Initiativen und Organisationen an, vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) über die Aktion Sühnezeichen bis zur Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit (GCJZ). Nach den Worten von Heiner Willen, dem Vorsitzenden der GCJZ in Göttingen, sind der Umfang und die Kontinuität des Veranstaltungszyklus »einmalig in Deutschland«, wie er am Montag im Gespräch mit junge Welt sagte. »Wir haben damals mit viel Engagement und in einem schwierigen gesellschaftlichen Umfeld unser Bündnis ins Leben gerufen«, erklärte der Leiter der KZ-Gedenkstätte Moringen, Dietmar Sedlaczek, verga...

Artikel-Länge: 3513 Zeichen

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich

Jetzt die junge Welt abonnieren und Zugriff auf alle Artikel erhalten!

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe