09.11.2016 / Ausland / Seite 6

Aufruf für Ana Belén

Puertoricanische Whistleblowerin schwer erkrankt

Jürgen Heiser

In der weltweiten Kuba-Solidaritätsbewegung kursiert in diesen Tagen ein Aufruf des Kubaners René González, die aus Puerto Rico stammende politische Gefangene Ana Belén Montes zu unterstützen. Belén wurde 2001 in Washington verhaftet und im Jahr darauf zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt, weil sie Kuba mit Interna des militärischen US-Geheimdienstes »versorgt hat, um seine Bevölkerung vor Aggressionen der USA zu schützen«.

So schreibt González, der als einer der fünf Aufklärer der »Cuban Five« selbst 15 Jahre in den Vereinigten Staaten inhaftiert war. Sorge hatte Ende Oktober bei Beléns Unterstützern die Nachricht ausgelöst, die Whistleblowerin sei an Krebs erkrankt. González ruft nun dazu auf, der »mutigen Puertoricanerin«, die sich derzeit von einer ersten Operation erhole, durch Solidaritätsschreiben »eine kraftvolle Botschaft in ihre Zelle« zu übermitteln.

Bei Belén wurden vier Brustkrebs­tumore festgestellt, von denen die ersten beiden kürzlich entfernt ...

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