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08.11.2016 / Abgeschrieben / Seite 8

Zur Schließung der GBM-Galerie in Berlin

Die Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde e. V. (GBM) muss in den kommenden Wochen aus wirtschaftlichen Gründen nach 17 Jahren von ihrem bisherigen Sitz in der Weitlingstr. 89 in Berlin-Lichtenberg in das ND-Gebäude am Berliner Franz-Mehring-Platz umziehen. Zur damit verbundenen Schließung der GBM-Galerie fand am Donnerstag eine Finissage statt. Der Kunstwissenschaftler Peter Michel sagte dabei in seiner Danksagung u. a.:

Vor allem die erste Hälfte der 90er Jahre war eine Zeit des gezielten Abbruchs von kulturellen Strukturen, die in der DDR gewachsen waren und dem nicht nur der Palast der Republik, viele Theater, Orchester, Verlage, Bibliotheken und Kulturhäuser zum Opfer fielen, sondern auch kommunale Ausstellungsstätten und Galerien des Kulturbundes. In ihren Publikationen und Veranstaltungen hat die GBM diesen zerstörerischen Prozess immer wieder angeklagt, weil hier etwas im Gange war und zum Teil noch ist, was den Menschenrechten ...

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