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05.11.2016 / Inland / Seite 4

Solidarität mit Kobani

Frankfurter Initiative sammelt Geld für Wiederaufbau der kurdischen Stadt

Gitta Düperthal

Die Lage in Kobani ist weiterhin prekär, die Stadt umzingelt: Vom Norden kontrolliert die türkische Armee die Grenze, hat eine meterhohe Mauer errichtet, im Süden stehen der IS und die Regierungstruppen. Und im Osten hält der dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan gefällige Kurdenführer Masud Barzani Grenzübergänge zum Nordirak geschlossen. Rund 170 Menschen hatten sich am Donnerstag in Frankfurt am Main versammelt, um derartige Nachrichten aus der kurdischen Stadt in Nordsyrien zu erfahren, aus der Anfang 2015 der »Islamische Staat« (IS) vertrieben worden war. Abdi Qader, Lehrer und Stadtrat in Kobani, hatte es geschafft, zur Veranstaltung nach Frankfurt zu kommen. Ulrich Wilken (Die Linke) erklärte, wegen des Embargos habe er seine ganze Autorität als Vizepräsident des hessischen Landtags aufwenden müssen, um zumindest ihn auf diplomatischem Weg durchzuschleusen – »vorbei an einer Schlange von etwa 30.000 Menschen im Libanon, die dort auf ein V...

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