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25.10.2016 / Ausland / Seite 2

»ÖVP und SPÖ sind Lobbyisten verpflichtet«

Die Grazer Gemeinderatsparteien wollen einen Kraftwerksbau durchboxen, ohne die Bevölkerung zu fragen. Gespräch mit Robert Krotzer

Johannes Supe

Der Bau eines Kraftwerks am Fluss Mur sorgt in der zweitgrößten österreichischen Stadt Graz für einigen Trubel. Wegen des Streits um das Projekt kommt es voraussichtlich im März zu vorgezogenen Neuwahlen. Das wurde in der vergangenen Woche bekannt. Die konservative Kronen-Zeitung macht Ihre Partei, die KPÖ, dafür verantwortlich. Was geht in Graz vor sich?

Das Unternehmen Energie Steiermark AG plant seit langem, das Murkraftwerk zu errichten. In der Bevölkerung ist das Projekt aber umstritten. Es hätte drastische Auswirkungen auf die Umwelt. Als KPÖ warnen wir auch vor den finanziellen Folgen des Baus, denn der würde die Stadt 84 Millionen Euro kosten. Auf jeden Fall muss über ein Vorhaben dieser Größenordnung, das Graz über Jahrzehnte prägen wird, die Bevölkerung entscheiden. Es ist auch, gemäß dem steirischen Volksrechtegesetz, eine Volksbefragung eingeleitet worden. 10.000 Unterschriften wurden gesammelt und vergangene Woche eingereicht. Doch nun heißt e...

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