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21.10.2016 / Inland / Seite 5

Plädoyer für den Irrweg

In der BRD müssen mehr Häuser hochgezogen werden. Um das zu erreichen, will das »Verbändebündnis Wohnungsbau« Investoren und Unternehmer hätscheln

Johannes Supe

Die Wohnungsbaupolitik der Bundesregierung ist »eine offene Baustelle«. Das erklärte am Donnerstag in Berlin das »Verbändebündnis Wohnungsbau«. In dem Zusammenschluss dominieren Kapitalverbände des Bausektors, aber auch der Deutsche Mieterbund und die Industriegesellschaft Bauen, Agrar, Umwelt (IG BAU) sind in ihm vertreten. Das Bündnis kritisierte den mangelhaften Einsatz des Staates für mehr Wohnungsbau. Seine Forderung: Mehr Zugeständnisse an Bauunternehmen und Investoren.

»Mehr bezahlbarer Wohnraum wird dringend gebraucht«, sagte Robert Feiger, Bundesvorsitzender der IG BAU. Mehr Wohnungen seien auch darum nötig, weil viele Menschen aus anderen EU-Ländern in die Bundesrepublik zögen. Bund und Länder hätten darauf aber spät und zögerlich reagiert. Um den Bedarf zu decken, müssten jährlich 400.000 Wohnungen fertiggestellt werden. 2015 seien es 248.000 gewesen. Von ihnen seien lediglich 46.000 als Mietwohnungen hochgezogen worden und von diesen wiederum n...

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