Der Schwarze Kanal
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19.10.2016 / Inland / Seite 8

»Plastik hat nichts in der Natur zu suchen«

Mikroplastik reichert sich in der Nahrungskette an. Trotzdem erlaubt die Bundesregierung den Einsatz. Gespräch mit Sandra Schöttner

Claudia Wrobel

Greenpeace und andere Nichtregierungsorganisationen fordern ein Verbot von Mikroplastik in Kosmetika und Reinigungsmitteln. Was ist das überhaupt?

Da muss ich vorausschicken, dass es für Mikroplastik keine standardisierte oder allgemein anerkannte Definition gibt, weder eine gesetzliche Regelung noch eine Norm, vergleichbar etwa mit DIN oder ISO. Die gängigste Definition kommt aus der Meeresforschung, weil dort das Problem zum ersten Mal aufgetaucht ist: Plastikpartikel von einer Größe kleiner als fünf Millimeter. Bei allem was derart klein ist, und wir kommen da auch in den Mikro- und Nanometerbereich, handelt es sich um Partikel, die man nicht mehr als solche wahrnehmen kann. Und da es nicht einheitlich definiert ist, kommt durchaus auch in Frage, alles was nicht fest ist, darunterfallen zu lassen: flüssige, gelartige oder wachsartige Kunststoffe beziehungsweise synthetische Poly­mere.

Wofür wird das eingesetzt?

Sie erfüllen verschiedene Zwecke, je nachdem...

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