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18.10.2016 / Schwerpunkt / Seite 3

Ungleichheit als Militärstrategie

Conrad Schuhler über den Zusammenhang von Kapitalismus und Flucht

Claudia Wrobel

Das vergangene Jahr war ein Rekordjahr der globalen Migration. Insgesamt befanden sich mehr als 63 Millionen Menschen auf der Flucht. Die meisten von ihnen bleiben in ihren Herkunftsregionen, einige kommen aber auch bis nach Europa. Deshalb kann man heutzutage nicht über Armut sprechen, egal ob auf die BRD bezogen oder weltweit betrachtet, ohne über die Problematik von Flüchtlingen zu reden. »Im Zusammenprall der globalen Armen und der indigenen Armen (gemeint sind an dieser Stelle Arme in der BRD, jW) liegt die Logik des Kapitalismus«, leitet so auch Conrad Schuhler vom ISW – Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung e. V. – aus München seinen Vortrag bei den 10. ver.di-Drucker-Tagen ein. Und das treffe im gleichen Maße zu, wie man Flucht und ihre Ursachen nicht ohne die weltweite Militarisierung diskutieren könne. So stammten 39,2 Prozent der Menschen, die 2015 erstmals als Flüchtling in Deutschland registriert wurden, aus Syrien, 14,1 Prozen...

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