15.10.2016 / Inland / Seite 2

»Mit Aktionären und Investoren anlegen«

Die kriminellen Machenschaften der Deutschen Bank könnten bald staatlich subventioniert werden. Ein Gespräch mit Sahra Wagenknecht

Simon Zeise

Droht uns die nächste Bankenkrise?

Die Wahrheit ist, dass die letzte Bankenkrise bis heute nicht überwunden wurde. Altlasten, faule Kredite, finanzieller Giftmüll sind nie zu Lasten der Investoren abgetragen worden. Das ist eine tickende Zeitbombe. Die Deutsche Bank in besonderer Weise.

Die Deutsche Bank sei systemrelevant, heißt es. Sollte sich die Bundesregierung an der Bank beteiligen?

Die Bundeskanzlerin hat in den Jahren nach 2008 fleißig erzählt, dass nie wieder Steuergeld in Banken fließen wird. Aber sie hat nichts dafür getan, die Voraussetzungen zu schaffen. Die Deutsche Bank etwa hätte massiv verkleinert werden müssen, statt dessen ist sie durch die Übernahme der Postbank noch größer geworden. Das Derivatevolumen liegt heute bei nominal 42 Billionen Euro. Die Deutsche Bank agiert in vielen Bereichen wie eine kriminelle Vereinigung: Von Geldwäsche, über Beihilfe zur Steuerhinterziehung, bis zur Manipulation von Zinsen und Wechselkursen, hat sie so g...

Artikel-Länge: 4071 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    16,90 Euro/Monat Soli: 21,90 €, ermäßigt: 10,90 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe