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14.10.2016 / Feuilleton / Seite 11

Das Orchester tobt los

Ein Sturm des Himmels und der Seelen: Glucks »Iphigenie« in Hamburg

Stefan Siegert

Vom »unendlichen Genuss« einer Musik, die ihn »selbst in der Probe zu Tränen gerührt« habe, schrieb Schiller 1800 an Goethe. Gemeint war Christoph Willibald Glucks Oper »Iphigénie en Tauride«. Die ging am vergangenen Sonntag in der Hamburgischen Staatsoper über die große Bühne, als Wiederaufnahme einer Inszenierung von 2009. Allerdings kam Intendant Georges Delnon – wohl mit Blick auf die langjährige Zusammenarbeit der Berliner Staatsoper mit der Akademie für Alte Musik – die Idee, erstmals das fabelhafte Ensemble Resonanz in den Hamburger Orchestergraben zu setzen. Den Dirigenten brachte das zum Residenzorchester für den Kammermusiksaal der Elbphilharmonie bestimmte Ensemble in Gestalt des nicht minder fabelhaften italienischen Barockgeigers Riccardo Minasi gleich mit. Aus der Wiederaufnahme wurde so in Hamburg eine mit vollem Recht umjubelte Premiere.

Für die Probe ihres Könnens hätten sich die Musiker kein besseres Stück ausdenken können. Wie befreit vo...

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