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14.10.2016 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Ölpreistreiber unter sich

OPEC will Fördermenge begrenzen. Russland bereit mitzuziehen. Allerdings nur, wenn sich alle an Vereinbarung halten

Dieter Schubert

Die OPEC will endlich wieder ein Kartell werden und der Welt höhere Preise aufdrücken. Das Bündnis zahlreicher Ölförderländer nimmt einen neuen Anlauf, um deren Fördermengen zu begrenzen. Angeblich freiwillig. Sowohl auf der Energiekonferenz zu Wochenbeginn in Istanbul als auch bei einem OPEC-Treffen vor gut zwei Wochen in Algier war deutlich geworden, dass die bislang maßgeblichen Streitparteien in der Organization of the Petroleum Exporting Countries auf Kompromisskurs sind: Saudi-Arabien und der Iran. Hinzu kommt, dass auch Russland seine Beteiligung in Aussicht gestellt hat, neben den Saudis und den USA eine der drei Erdölsupermächte. Seit dieser Woche scheint klar: Die OPEC-Staaten zeigen sich geschlossen, und Moskau macht mit. Schon das reichte aus, den Weltmarktpreis für den fossilen Rohstoff nach oben zu treiben. Vorübergehend.

Experten haben nämlich Zweifel, ob den Worten der Beteiligten auch Taten folgen werden. Das wurde zu Wochenbeginn illustri...

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