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12.10.2016 / Ausland / Seite 7

Zwischen Krieg und Frieden

Kolumbiens Regierung und ELN-Guerilla kündigen öffentliche Verhandlungen in Quito an. Staatschef Santos zu Spagat gezwungen

Jan Ronahi

Kolumbiens Regierung und die zweitgrößte Guerillaorganisation des südamerikanischen Landes, die Nationale Befreiungsarmee (ELN), haben am Montag abend (Ortszeit) in Caracas den Beginn der »öffentlichen Phase« ihrer Friedensverhandlungen angekündigt. Wie die Unterhändler im Außenministerium Venezuelas erklärten, soll ab dem 27. Oktober in Quito zunächst über eine Beteiligung der Öffentlichkeit am Friedensprozess beraten werden. Außerdem wollen beide Seiten als vertrauensbildende Maßnahmen Gefangene freilassen.

Mit dem Beginn dieser neuen Etappe kommt Kolumbiens Staatschef Juan Manuel Santos einer in der Vergangenheit unter anderem von Gewerkschaften, Menschenrechtsorganisationen und der FARC-Guerilla vorgebrachten Forderung nach. Diese hatten immer wieder betont, dass für wirklichen Frieden auch Vereinbarungen mit der ELN nötig seien.

Im Geheimen hatten die Regierung und die ELN schon seit Jahren Verhandlungen geführt, die aber zuletzt ins Stocken ger...

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