07.10.2016 / Feminismus / Seite 15

Sexy oder Sexismus?

In Berlin wurde auf einer Konferenz über Geschlechterstereotype und Herabwürdigung von Frauen in Werbung und Medien diskutiert

Melanie Schröder

Über sexistische Werbung und Sexismus in den Medien ließ die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) vergangene Woche unter dem Motto »Mehr als Deko« auf einer mehrstündigen Veranstaltung debattieren. Sarah Vespermann von der FES wies eingangs darauf hin, dass vielen die Unterscheidung zwischen »sexy« und »Sexismus« schwerfalle. Feministinnen werde immer wieder vorgeworfen, jegliche nackte Haut aus dem Straßenbild verbannen zu wollen, wenn sie sich gegen Werbeplakate zur Wehr setzen, auf denen Frauen zum Objekt degradiert werden. Um zu verdeutlichen, was unter Sexismus in der Werbung zu verstehen ist, wurde ein Video aus dem Youtube-Kanal von Tarik Tesfu mit dem Titel »Tariks-Genderkrise« eingespielt. Tesfu zeigt darin Passantinnen und Passanten Werbebilder und fragt sie, ob sie diese als sexistisch oder eher als sexy bewerten würden.

Elke Ferner (SPD), parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfrauenministerium, bemängelte, dass Sexismusdebatten in den d...

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