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30.09.2016 / Inland / Seite 5

Notlager oder Schlossallee

Auf studentischem Wohnungsmarkt sind Heimplätze rar und Luxusapartments der Renner

Ralf Wurzbacher

Die studentische Wohnungsnot steuert auf ein neues Rekordniveau zu. Kurz vor Auftakt des Wintersemesters sind bundesweit noch unzählige junge Menschen ohne feste Bleibe. Einer Studie zufolge ist die Marktlage vielerorts so angespannt wie nie zuvor. Entsprechend »spitze« sind die Preise, die Hauseigentümer aufrufen. In Großstädten ist ein WG-Zimmer nicht mehr unter 400 Euro zu haben, und bezahlbare Wohnheimplätze sind trotz der in manchen Bundesländern vorgenommenen Neubaumaßnahmen Mangelware. Dagegen floriert das Geschäft mit überteuerten Edelapartments. Die Politik schaut dem Treiben zumeist tatenlos zu.

Aber nicht überall. Theresia Bauer (Grüne), Wissenschaftsministerin von Baden-Württemberg, hat sich dieser Tage in Heidelberg mit einer Bäckertüte ablichten lassen, auf der »Studis suchen Zimmer« gedruckt steht. Mit ihrem Auftritt warb die Grünen-Politikerin für die namensgleiche Kampagne des örtlichen Studentenwerks, die Bürger zum Vermieten privaten Woh...

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