22.09.2016 / Inland / Seite 4

»Krasser Verstoß gegen die Zivilklausel«

Hochschule und Uni Bremen: Widerstand gegen Kooperation mit der Bundeswehr wächst

Sönke Hundt, Bremen

Der Protest gegen den Beschluss des Akademischen Senats der Hochschule Bremen, zum Wintersemester eine Kooperation mit der Bundeswehr beim Frauenstudiengang Informatik zu beginnen und neun Studienplätze für Soldatinnen bereitzustellen, weitet sich aus. Den »Aufruf zum Erhalt der Hochschulzivilklausel in Bremen«, veröffentlicht vor einem Monat (jW berichtete am 31. August), haben inzwischen 125 Personen, darunter 60 Wissenschaftler der Universität und der Hochschule Bremen, unterschrieben.

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) hatte die Sitzung des Akademischen Senats, auf der Ende April die Kooperation mit der Bundeswehr beschlossen worden war, boykottiert, ohne aber letzten Endes den Beschluss verhindern zu können. 30 bis 40 Studierende waren damals mit Plakaten, Trillerpfeifen und einer Musikanlage in die Sitzung gekommen. Auf verteilten Aufklebern im bekannten Bundeswehr-Flecktarn-Design hieß es: »Wir bilden zum Töten aus«, unterschrieben von der ...

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