21.09.2016 / Ausland / Seite 6

Garantien für den Frieden

Kolumbianischer Präsident Santos übernimmt im Namen des Staates Verantwortung für Massaker an Linken

Jan Rohani

Die inzwischen abgeschlossenen Friedensverhandlungen zwischen FARC-EP und der kolumbianischen Regierung zeitigen bereits erste Resultate: Vergangenen Donnerstag bekannte sich der derzeitige konservative Präsident Juan Manuel Santos zur Verantwortung des Staates für den Vernichtungskrieg gegen die linke Partei Union Patriotica (UP) zwischen 1985 und 1990. Der öffentlichen und im Fernsehen übertragenen Ansprache wohnten neben weiteren Regierungsvertretern auch 60 Mitglieder der UP sowie Angehörige der Opfer des staatlichen Paramilitarismus bei. »Wir können nicht erlauben, dass sich die systematische Gewalt gegen Mitglieder und Unterstützer von Union Patriotica wiederholt (…) Ich verpflichte mich heute vor Ihnen, alle nötigen Maßnahmen zu ergreifen und alle Garantien abzugeben, damit einer politischen Organisation in Kolumbien nie wieder das Leid von Union Patriotica widerfährt (…)«, führte Santos in seiner Rede aus und wollte damit offenbar auch eine Garant...

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