Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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15.09.2016 / Schwerpunkt / Seite 3

Erste Früchte der Novelle

Großkonzern Alstom streicht Hunderte Arbeitsplätze. Hauptaktionär ist der französische Staat

Hansgeorg Hermann, Paris

Das neue Arbeitsrecht der französischen Regierung hat in diesen Tagen erste Früchte getragen. Das Unternehmen Alstom, bekannt als Hersteller von Eisenbahnzügen, der weltweit rund 90.000 Menschen beschäftigt, hat Entlassungen angekündigt. Der Konzern mit Sitz im schicken Pariser Vorort Saint-Ouen bestätigte am Dienstag, dass er seine Filiale in Belfort nahe der deutsch-schweizerischen Grenzen schließen wird. Alstom-Generaldirektor Henri Poupart-Lafarge ließ in einem Kommuniqué erklären, das Unternehmen habe seit zehn Jahren keine Aufträge mehr für den Bau von Lokomotiven für Hochgeschwindigkeitszüge eingefahren. Die wurden bisher von den knapp 500 Technikern der Firma im Standort Belfort montiert.

Die Steilvorlage für die Schließung der Alstom-Filiale hatte vor knapp eineinhalb Monaten die sozialdemokratische Regierung Frankreichs mit der Durchsetzung des neuen Arbeitsrechts geliefert. Der Hinweis des Chefmanagers auf die schlechte Auftragslage entspricht b...

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