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08.09.2016 / Feuilleton / Seite 11

Kommunismus im Weltall?

Heute vor 50 Jahren startete die Fernsehserie »Star Trek«. Was sagt sie uns über die soziale Frage?

Jörg Tiedjen

Es war auf dem Höhepunkt der Banken- und Finanzkrise, dass der britische Autor Mark Fisher seinem Unbehagen über die Herrschaft des Neoliberalismus mit den Worten Ausdruck verlieh, es sei heute einfacher, sich das Ende der Welt vorzustellen als ein Ende des Kapitalismus. Er hatte die Endzeitvisionen des Science-Fiction-Kinos im Blick: Geschichten vom einsamen Kampf ums Überleben, in einer zerstörten Umwelt, gegen Roboter, die sich verselbständigt haben, marodierende Banden, außerirdische Invasoren oder eine tyrannische Staatsmacht. Doch die »Nacht am Ende der Geschichte« ist keineswegs so dunkel, wie Fisher es darstellt. Das ruft das englischsprachige Buch »Trekonomics« in Erinnerung, das der Wirtschafts- und Wissenschaftshistoriker Manu Saadia im Frühjahr veröffentlicht hat und in dem er den utopischen Zukunftsentwurf der Serie »Star Trek« herausarbeitet. Heute vor fünfzig Jahren hatte sie im Abendprogramm des US-Fernsehsenders NBC Premiere.

Als der frühe...

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