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06.09.2016 / Ausland / Seite 6

180 Millionen im Generalstreik

Gegen Privatisierungspolitik der indischen Regierung protestieren Angestellte des öffentlichen Dienstes

Florian Wilde

Es soll der größte Generalstreik der Landes- und wohl der Menschheitsgeschichte gewesen sein: Bis zu 180 Millionen Beschäftigte beteiligten sich nach Gewerkschaftsangaben am Freitag in Indien an einem Ausstand im öffentlichen Dienst, zu dem 10 Gewerkschaftsverbände aufgerufen hatten.

Sie hatten einen Katalog mit zwölf Forderungen aufgestellt, darunter die Erhöhung des monatlichen Mindestlohns auf 18.000 Rupien (etwa 240 Euro), die Einführung einer Mindestrente von 3.000 Rupien (etwa 40 Euro), Preiskontrollen und ein Stopp der Privatisierungen. Der indische Ministerpräsident Narendra Modi hatte nach dem Wahlsieg seiner hindunationalistischen »Bharatiya Janata Party« (BJP) 2014 umfangreiche Maßnahmen zur Privatisierung bisher staatlicher Unternehmen eingeleitet.

Um den Generalstreik abzuwenden, hatte die Regierung im Vorfeld Gesprächsbereitschaft signalisiert sowie eine geringe Erhöhung des Mindestlohnes und zweijährige Bonuszahlungen für die Menschen im öffe...

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