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06.09.2016 / Schwerpunkt / Seite 3

Geteiltes Land

Abstimmung im Nordosten: Während in Mecklenburg die SPD jeden Wahlkreis holt, ­triumphiert in Vorpommern die AfD

Rocko Allwerth

Am Sonntag wurde in Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Landtag gewählt. Die politischen Kräfteverhältnisse sind durch den Newcomer AfD (21 Prozent) umgestoßen worden. Alle bisher im Landtag vertretenen Parteien mussten Verluste hinnehmen. Die größten Verluste fuhr Die Linke mit minus 5,2 Prozentpunkten ein. Die Grünen und die NPD flogen aus dem Landtag. Möglicher Effekt: Die Niederlage der Grünen wird das Einsetzen eines NSU-Untersuchungsausschusses in Mecklenburg-Vorpommern unwahrscheinlicher machen.

Auch die CDU verlor erneut bei einer Landtagswahl im Nordosten und fuhr gleichzeitig mit 19 Prozent ihr historisch schlechtestes Ergebnis in diesem Bundesland ein. Diese Niederlage wurde am Wahlabend immer wieder auf die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung zurückgeführt, die Schuld damit direkt bei der Kanzlerin gesucht. Ihre Politik nehme »die Sorgen« der Menschen nicht wahr – also schiebt sie noch nicht genug ab und macht aus Europa noch keine Festung ...

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