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05.09.2016 / Politisches Buch / Seite 15

Intelligente Maschinen aus Arbeitersicht

Peter Brödner diskutiert das Für und Wider digitaler Produktivkräfte

Werner Seppmann

Welche langfristigen Konsequenzen haben Computer, Internet und die mit ihrer Hilfe organisierten Automatisierungsprozesse in der Arbeitswelt? Sind die Beschäftigungsverhältnisse bedroht, weil Lastwagen bald »autonom« fahren und Züge ohne Lockführer auskommen werden? Besteht die Gefahr, dass durch die Entwicklung einer sogenannten künstlichen Intelligenz (KI) die Roboter die Menschen beherrschen?

Diese Fragen werden in vielfachen Varianten diskutiert. Die Arbeiten von Peter Brödner gehören zu den fundierten Analysen. Der Autor beschäftigt sich seit vielen Jahren theoretisch und empirisch mit dem Zusammenhang von technologischer Entwicklung und (kapitalistischer) Arbeitswelt aus der Interessenperspektive der Lohnabhängigen. Brödner ergreift Partei für den »Eigensinn lebendiger Arbeit«, die durch das herrschende Primat der Maschine missachtet werde. Kritisiert wird ein technikdeterminierter (und profitorientierter) »Tunnelblick«, weil er zur systematischen Fe...

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