05.09.2016 / Kapital & Arbeit / Seite 9

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Rohstoffpreise ziehen an, was Rezession in exportierenden Ländern mindert. Doch mit Öl lässt sich noch kein Staat machen – Erschließung neuer Quellen stockt

Wolfgang Pomrehn

Die rohstoffexportierenden Länder können wieder etwas durchatmen, nachdem die niedrigen Preise ihrer Erzeugnisse viele in eine Rezession gestürzt hatten. Die meisten Mineralstoffe und auch einige landwirtschaftliche Produkte erzielen inzwischen deutlich höhere Preise als noch vor einem Jahr. Angeführt wird die Entwicklung von Eisenerz, das im ersten Halbjahr 2016 über 50 Prozent mehr kostete als noch ein Jahr zuvor. Auch mit Kraftwerkskohle, Erdölprodukten und Edelmetallen – mit Ausnahme des Kupfers – konnte man auf dem Weltmarkt im Durchschnitt der letzten sieben Monate zum Teil erheblich mehr Gewinn machen als im gleichen Zeitraum 2015, wie kürzlich eine Analyse der Nachrichtenagentur Bloomberg ergab. Allerdings sind die Preise immer noch weit von ihren hohen Werten in den Jahren 2010 bis 2012 entfernt, ganz zu schweigen von den Höchstständen 2007/08.

Immerhin verschafft die Entwicklung Ländern wie Brasilien, das über die weltweit größten Eisenerzvorkomm...

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