05.09.2016 / Ausland / Seite 8

»Wir müssen uns international mit anderen Linken vernetzen«

In Japan kämpfen Gewerkschafter mit Studierenden gegen die zunehmende Militarisierung des Landes. Gespräch mit Akaya Tamura

Pit Beuttel

Es gab schon mehrere Treffen zwischen japanischen und deutschen Mitgliedern der Eisenbahngewerkschaften. Auch in diesem Jahr sind Sie wieder mit einigen Kolleginnen und Kollegen aus Japan nach Deutschland gekommen. Wie kommt es zu diesem Austausch?

Wir wurden von der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer, GDL, genauer von deren Ortsgruppe Berliner S-Bahn, eingeladen. Wir finden es sehr wichtig, gerade heutzutage, unseren internationalen Austausch zu verstärken. Wir befinden uns in einer Phase, die durch Wirtschaftskrisen und Kriege gekennzeichnet ist. Unser Ziel ist Solidarität innerhalb der Arbeiterklasse über Grenzen hinweg. Insgesamt sind wir in diesem Jahr mit einer Genossin und vier Genossen nach Deutschland gekommen.

Im vergangenen Jahr hat Ihr Land seine außenpolitische Strategie grundlegend geändert: Militäreinsätze sind nun relativ einfach möglich, zuvor gab es einen deutlich pazifistisch geprägten Konsens. Die Proteste gegen die Gesetzesänderung ...

Artikel-Länge: 3473 Zeichen

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich

Jetzt die junge Welt abonnieren und Zugriff auf alle Artikel erhalten!

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe