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03.09.2016 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Auftrieb in Fernost

Beim Eastern Economic Forum in Wladiwostok geht es um Geschäfte. Der G-20-Gipfel in China gilt dagegen als Protokollveranstaltung von »Lame ducks«

Dieter Schubert

Zwei Städte im Fernen Osten standen zu Beginn dieses Wochenendes im Fokus der globalen Aufmerksamkeit. Nach Wladiwostok hatte Staatspräsident Wladimir Putin am Freitag und Sonnabend Gäste geladen, mit denen neue Geschäfte verabredet werden sollten. Ein paar tausend Kilometer südlich, in der alten chinesischen »Seidenmetropole« Hangzhou, wurden für Sonntag und Montag die Staats- und Regierungschefs der informellen G-20-Gruppe erwartet. Während es beim Eastern Economic Forum (EEF) in der russischen Hafenstadt um die Belebung der (durch westliche Sanktionen) gestörten ökonomischen Zusammenarbeit zwischen Russland und wichtigen Partnern ging, dürfte das zweite Format kaum mehr als eine Protokollveranstaltung werden. Das hat in erster Linie mit den unterschiedlichen Zielen zu tun, die sich beide Veranstaltungen stellen: Belebung der Geschäfte da, eine Art Weltwirtschaftsregierung zu simulieren dort.

Entsprechend sind die Erwartungen an den G-20-Gipfel eher geri...

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