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01.09.2016 / Ansichten / Seite 8

Kosten vergesellschaftet

Mindestlohn hilft nicht gegen Kinderarmut

Claudia Wrobel

Insbesondere Familien hilft der Mindestlohn wenig. Das wundert nicht, ist der Betrag von 8,50 Euro pro Stunde doch lächerlich gering. Unter diesen materiellen Bedingungen eine Familie zu gründen oder für das Alter vorzusorgen, wird Menschen fast unmöglich gemacht. Da hilft es wenig, dass Sozialverbände, Gewerkschaften oder auch linke Parteien unisono eine höhere Lohnuntergrenze fordern. Die Beträge differieren, aber die Botschaft bleibt dieselbe: Von einem Job muss man leben können.

Doch die herrschende Klasse zeigt sich nicht aufgeschlossen für derlei Konzepte. Der Mindestlohn soll zum 1. Januar gerade mal um 34 Cent erhöht werden. Schließlich hat man sich bei seiner Einführung auf eine komplizierte Berechnung und ein scheinbares Austarieren der Interessen von Lohnabhängigen und Unternehmen geeinigt. Die entsprechende Kommission ist paritätisch besetzt. Sinnvoll ...

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