Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
Gegründet 1947 Donnerstag, 23. Mai 2019, Nr. 118
Die junge Welt wird von 2189 GenossInnen herausgegeben
01.09.2016 / Ausland / Seite 2

»Wir fordern einen ›humanitären Korridor‹«

Bewohner kehren nach Kobani zurück, viele Menschen flüchten in die Stadt, doch die Gesundheitsversorgung ist prekär. Ein Gespräch mit Christoph Klug

Gitta Düperthal

Die Initiative »Medizin für Rojava«, in der sich mehr als 100 Ärzte und Menschen aus anderen Gesundheitsberufen engagieren, hatte bereits im vergangenen Winter medizinische Geräte ins kurdische Autonomiegebiet nach Kobani in Nordsyrien transportiert. Wie ist die Lage der Menschen dort aktuell?

Derzeit ist die Grenze zur Türkei nahezu völlig dicht, das Gebiet abgeriegelt: Ärzte, Medikamente oder andere Hilfstransporte kommen kaum noch dorthin. Das türkische Militär begann seine völkerrechtswidrigen Kriegshandlungen am Wochenende. Es nahm die östlich von Kobani gelegene syrische Grenzstadt Dscharabulus ein, bekämpft verstärkt die Kurden – merklich weniger die Terrormiliz IS. Nun fliehen viele Menschen vor den türkischen Panzern ins knapp 40 Kilometer entfernte Kobani, darunter viele Verletzte. Da auch viele Bewohner zurückkehren, sind fast 600.000 Menschen in der Region. Aber es fehlen Medikamente, auch Antibiotika, weshalb Kranke dort sterben müssen.

...

Artikel-Länge: 4232 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €