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27.08.2016 / Ausland / Seite 7

Staatsakt für Erdbebenopfer

Italien trauert. Bewohner der zerstörten Orte hoffen, dass Hilfsgelder auch bei ihnen ankommen

Gerhard Feldbauer

Nach dem verheerenden Beben in der Nacht zum Mittwoch ehrt Italien die Opfer mit einem Staatsbegräbnis. Anlässlich der Bestattung von 40 Opfern der Apennin-Dörfer Arquata del Tronto und Pescara del Tronto wurde für Samstag Staatstrauer ausgerufen. Zur Trauerfeier in der Stadt Ascoli Piceno werden nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa die Spitzen des Staates erwartet, darunter Präsident Sergio Mattarella und Regierungschef Matteo Renzi. Die Zahl der Todesopfer stieg inzwischen auf 267. Die Bergungsarbeiten wurden durch zahlreiche Nachbeben erschwert, von denen seit Mittwoch über 900 gezählt wurden. Obwohl seit der Rettung eines achtjährigen Mädchens am Mittwoch abend kein Überlebender mehr geborgen werden konnte, setzten die rund 4.000 Einsatzkräfte und Helfer ihre Suche in den Trümmern der schwer zerstörten Dörfer in den Regionen Latium, Marken und Umbrien fort.

Bei einer Krisensitzung seines Kabinetts am Donnerstag versprach Renzi, den Wiederaufbau in ...

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