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26.08.2016 / Ausland / Seite 7

Türöffner für Intervention

Syriens Kurden bauen im Norden des Landes autonome Strukturen auf und geraten damit zwischen die Fronten

Karin Leukefeld, Damaskus

Die Auseinandersetzungen zwischen kurdischen Kampfgruppen und der syrischen Armee in Hasaka sollten durch einen Waffenstillstand gestoppt werden. Wenige Stunden später gingen die Kämpfe in und um die Stadt weiter.

Syrische Medien hatten berichtet, dass die Vereinbarung zur Waffenruhe am Dienstag mittag in Kraft getreten sei, am Abend sollten Gefangene, Verletzte und Tote ausgetauscht werden. Die Verbindungsstraße zwischen Hasaka und dem rund 80 Kilometer nördlich gelegenen Kamischli sei für den Verkehr freigegeben worden. Außerdem seien der Zufahrtsweg zu den Kasernen und Stellungen der syrischen Armee geräumt worden. Unter Vermittlung russischer Offiziere sollten beide Seiten Differenzen im Gespräch klären, hieß es.

Nach Darstellung der syrischen Provinzregierung hatten Asayis genannte kurdische Polizeikräfte Hasaka überfallen. Die Stadt sei eingekreist und mit Artillerie und Panzern angegriffen worden. Die Armee habe daraufhin die »Quellen des Artillerief...

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