25.08.2016 / Ausland / Seite 6

Opposition zieht vor Gericht

Sambia: Verlierer zweifelt Ergebnis der Präsidentschaftswahl vom 11. August an. Gewaltsame Proteste

Christian Selz

Sambias größte Oppositionspartei hat das Verfassungsgericht des Landes aufgefordert, alle Materialien der Präsidentschaftswahlen vom 11. August in Obhut zu nehmen. Ein entsprechendes Gesuch reichte die sich als liberal verstehende Vereinigte Partei für Nationale Entwicklung (UPND) am Montag ein. Das Verfassungsgericht muss nun innerhalb von zwei Wochen über die Beschwerde gegen die Auszählung entscheiden. Bei der Wahl hatte sich Amtsinhaber Edgar Lungu dem offiziellen Ergebnis der sambischen Wahlkommission ECZ zufolge mit 50,4 Prozent der Stimmen knapp gegen den UPND-Kandidaten Hakainde Hichilema durchgesetzt, der auf 47,7 Prozent kam.

Das Vertrauen in die Behörde ist offensichtlich gering: Wie das Internetportal Africa News am Montag berichtete, will die UPND mit einer einstweiligen Verfügung auch verhindern, dass die ECZ die Wahlunterlagen »verfälscht, verändert oder zerstört«. Parteianwalt Jack Mwiimbu warf der regierenden, sozialdemokratisch orientiert...

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