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23.08.2016 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Griff in die Mottenkiste

Exportschwäche in der Boomregion Fernost. Vor allem Japans Regierung kämpft mit untauglichen Rezepten gegen Deflation und Stagnation

Wolfgang Pomrehn

Miese Stimmung bei Japans Industriellen. Eine Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters ergab Ende vergangener Woche, dass die Erwartungen so schlecht wie zuletzt 2009 sind. Im Juli waren die Exporte gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat um 14 Prozent eingebrochen. Verantwortlich dafür ist einerseits der starke japanische Yen, andererseits das weltwirtschaftliche Umfeld. Auch Südkoreas Ausfuhren gehen bereits seit eineinhalb Jahren Monat für Monat zurück. Selbst China, lange Zeit der ökonomische Motor der Region, füllt diese Funktion derzeit kaum noch aus. Das Wirtschaftswachstum bewegt sich dort inzwischen auf eher mäßigem Niveau, und die Nachfrage nach Waren aus den Nachbarländern sinkt. Auch im wirtschaftlich starken Stadtstaat Singapur sind die Exporte im Vergleich zum Vorjahr um gut zehn Prozent zurückgegangen. In Indonesien betrug das Minus sogar 26 Prozent, nach dem der Vormonat noch ganz gut aussah. Aus Thailand liegen noch keine Informationen vor, a...

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