Gegründet 1947 Sa. / So., 20. / 21. Juli 2019, Nr. 166
Die junge Welt wird von 2201 GenossInnen herausgegeben
23.08.2016 / Inland / Seite 8

»Die Volkssolidarität schindet Zeit«

Um Willkür bei den Entgelten zu beenden, pochen die Beschäftigten in der Uckermark auf einen Tarifvertrag. Gespräch mit Janine Balder

Johannes Supe

Seit Montag befinden sich die Beschäftigten des Kreisverbands der Volkssolidarität Uckermark im Warnstreik, bis Mittwoch soll der andauern. Zum Ausstand hat Ihre Gewerkschaft, ver.di, aufgerufen. Wieder, denn schon zuvor hatte die Belegschaft die Arbeit niedergelegt. Was steckt hinter dem Arbeitskampf beim Wohlfahrtsverein?

Am heutigen Dienstag absolvieren die Beschäftigten der Volkssolidarität Uckermark bereits den sechsten Warnstreiktag. Sie kämpfen schon seit mehreren Jahren um einen Tarifvertrag. Im vergangenen September haben wir den Landesverband – die Arbeitgeberin der Beschäftigten in der Uckermark – dann zu Tarifverhandlungen aufgefordert und mehrfach versucht, ins Gespräch zu kommen. Aber jedes Mal fand die Volkssolidarität eine andere Ausrede, weshalb man mit uns nicht verhandeln könne. Dabei geht es hier um 220 Beschäftigte, die etwa in den Kitas, den Sozialstationen und ambulanten Pflegediensten arbeiten.

Was mussten Sie sich denn anhören?

Anfan...

Artikel-Länge: 4347 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €