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23.08.2016 / Inland / Seite 4

Hart steuerbord im Nordosten

In Mecklenburg-Vorpommern ist das Thema Zuwanderung laut einer aktuellen Umfrage wahlentscheidend. Dabei leben hier gerade einmal 2,1 Prozent Migranten

Rocko Allwerth

Zwei Wochen vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am 4. September zieht die SPD in Umfragen wieder an der CDU vorbei und würde mit prognostizierten 26 Prozent weiterhin stärkste Fraktion im Schweriner Schloss bleiben. Nach der aktuellen Sonntagsumfrage wäre damit die große Koalition unter dem Sozialdemokraten Erwin Sellering weiter möglich. Dies wäre nicht nur die von der Bevölkerung des Landes bevorzugte Regierung, sondern auch die einzige wirkliche Option für jene, die die weitere Selbstaufgabe der Linkspartei in einer Koalition mit der SPD nicht herbeisehnen.

Auffällig bei der jüngsten Umfrage ist, dass die Haltung beim Thema »Zuwanderung/Umgang mit Flüchtlingen« am wichtigsten für viele Befragte ist. Ganze 34 Prozent wollen daran ihre Wahlentscheidung festmachen. Dies gibt zwar sehr gut die bundesweite Stimmungsmache von Regierung und den als »Asylkritikern« verharmlosten Rassisten und Neofaschisten wieder, wirkt aber in Mecklenburg-Vorpommern...

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