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20.08.2016 / Titel / Seite 1

Preisdiktat mit Folgen

Bei VW stehen wegen fehlender Teile die Bänder still. Nun rächt sich der Kostendruck, den der Konzern auf seine Zulieferer ausübt

Daniel Behruzi

Die Serie schlechter Nachrichten bei Volkswagen reißt nicht ab. Nach all den Meldungen über die Eröffnung juristischer Verfahren wegen der Abgasmanipulationen bei Dieselfahrzeugen und drohenden Milliardenzahlungen nun auch noch das: Für rund 7.500 Beschäftigte in Emden hat das Unternehmen wegen fehlender Teile Kurzarbeit beantragt. Auch in Braunschweig, Zwickau, Kassel und im Wolfsburger Stammwerk drohen Bandstillstände. Der Grund ist, dass die Firmen ES Automobilguss und Car Trim die Lieferung von Getriebeteilen und Sitzbezügen eingestellt haben.

Anlass des Lieferstopps ist eine juristische Auseinandersetzung, deren Hintergründe am Freitag noch nicht ganz klar waren. Beide Seiten wollten sich zum Inhalt des Streits nicht äußern. Klar ist aber wohl: Es geht ums Geld. Schon vor Bekanntwerden der Manipulation von Dieselmotoren hatte VW seine Zulieferer im Rahmen eines Sparprogramms unter Druck gesetzt, die Kosten zu senken. Im Zuge des Skandals hat das Manag...

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