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16.08.2016 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Ostseepipeline ausgebremst

Polens Wettbewerbsbehörde blockiert Firmenkonsortium zum Bau von »Nord Stream 2«. Beteiligte Konzerne wollen Projekt trotzdem realisieren

Reinhard Lauterbach

Der Bau des zweiten Strangs der Gaspipeline durch die Ostsee von Russland nach Deutschland wird sich womöglich verzögern. Am Freitag zogen die fünf westeuropäischen Unternehmen, die die Leitung mit dem Namen »Nord Stream 2« gemeinsam mit dem russischen Gasprom-Konzern bauen wollten, einen Antrag auf kartellrechtliche Genehmigung in Polen zurück. Die Dachgesellschaft »Nord Stream« teilte auf ihrer Webseite mit, das Projekt werde weiter wie geplant realisiert; der Verzicht auf die polnische Genehmigung werde keinen Einfluss auf die Projektierungs- und Bauarbeiten haben.

Grund für die Entwicklung ist die Blockadehaltung der polnischen Kartellbehörde UOKiK. Während das Bundeskartellamt den Antrag auf Genehmigung des Zusammenschlusses innerhalb von 18 Tagen durchgewinkt hatte, verlangte die polnische Behörde über Monate immer weitere Auskünfte von den Projektbeteiligten. Gestützt auf Gutachten, die sich UOKiK unter anderem von Konkurrenten des geplanten Pro...

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