28.07.2016 / Ausland / Seite 7

Erfolgsmeldung der HPG

Kurdische Guerilla veröffentlicht Jahresbilanz zum Krieg in der Türkei. Aktionen fortgesetzt

Kevin Hoffmann, Istanbul

Vor einem Jahr hat die türkische Regierung unter Präsident Recep Tayyip Erdogan im kurdisch geprägten Südosten des Landes einen Krieg gegen die eigene Bevölkerung entfacht. Nun zieht die Führung der kurdischen »Volksverteidigungskräfte« (HPG) Bilanz: Der türkische Staat habe alle technischen Möglichkeiten eingesetzt, um der kurdischen Befreiungsbewegung PKK zu schaden und diese zu zerstören, heißt es dort. Doch er sei am Widerstand der Guerilla gescheitert.

Diese will nun mit ihrer Erklärung der türkischen Propaganda entgegentreten und über den aus ihrer Sicht tatsächlichen Verlauf der Auseinandersetzungen aufklären – mit detaillierten Zahlen zu Operationen und Verlusten sowohl der türkischen Sicherheitskräfte als auch der eigenen Einheiten. Nach wie vor zeichne die Regierung in Ankara ein in ihrem Sinne positives Bild: In den Kämpfen mit den Milizen hätten Armee und Polizei nur geringe Verluste gehabt, während mehr als 8.000 Kämpfer der HPG getötet worden...

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