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25.07.2016 / Inland / Seite 4

Aggressive Redner, brutale Polizisten

Pegida München droht Linken, Beamte räumen Blockade mit Faustschlägen

Sebastian Lipp

Es war der erste Aufmarsch von Pegida München seit Mai, 110 Rechte nahmen daran teil. Ein Blockadeversuch von Antifaschisten wurde von der Polizei gewaltsam geräumt, einer Schülerin dabei gezielt ins Gesicht geschlagen. Das Ausmaß der an den Tag gelegten Brutalität der Bereitschaftspolizisten wurde erst im Laufe der letzten Woche bekannt. Ein kritischer Journalist hatte das Geschehen auf Video dokumentiert und im Internet hochgeladen.

Die Reden der Pegida-Auftaktkundgebung waren von Beleidigungen und Drohungen gegenüber den Gegendemonstranten geprägt, berichtete Thomas Witzgall auf der Website »Endstation Rechts Bayern«. Stephane Simon, Ex-Bundespolizist aus Leipzig, griff demnach ein »I could be a refugee«-Schild aus der Gegendemonstration auf und drohte: »Meine linken Freunde, ich mache euch hier ein Versprechen. Wenn Leute wie ich an die Macht kommen, ja, ihr werdet Flüchtlinge sein!« Seine Zuhörerschaft quittierte das mit Applaus. Der nachfolgende Redn...

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