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19.07.2016 / Ausland / Seite 6

Vergebliche Reise

Tausende Venezolaner wollten sich am Wochenende in Kolumbien versorgen

Modaira Rubio, Caracas

Die seit Mitte vergangenen Jahres weitgehend geschlossene Grenze zwischen Kolumbien und Venezuela ist am Wochenende für einige Stunden geöffnet worden. Über die Brücke »Simón Bolívar« zwischen Cúcuta auf der kolumbianischen und San Cristóbal auf der venezolanischen Seite konnten Besucher die Demarkationslinie überqueren. Die Regierung in Caracas wollte mit dieser Maßnahme einen Beitrag zur Normalisierung im Austausch zwischen den Nachbarn leisten, erklärten Sprecher des Kabinetts von Präsident Nicolás Maduro.

Am Samstag morgen (Ortszeit) hatte José Gregorio Vielma Mora, der Gouverneur von Táchira, dem an Kolumbien grenzenden Bundesstaat im Westen Venezuelas, berichtet, dass sich an dem Übergang eine größere Gruppe Menschen versammelt habe, die sich in Cúcuta mit Lebensmitteln und anderen in Venezuela knappen Waren eindecken wollten. Man habe daraufhin das Passieren der Grenze gestattet, so Vielma Mora. »Präsident Maduro hat angeordnet, dass am Sonntag kein...

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