13.07.2016 / Inland / Seite 5

Desaster für EU-Bauern

Analyse zu TTIP-Folgen für die Landwirtschaft: Rückgang der Produktion und sinkende Einkommen sowie enorme Exportzuwächse für USA prognostiziert

Jana Frielinghaus

Der Anteil der Land- und Lebensmittelwirtschaft am Handel zwischen den USA und der Europäischen Union ist eher klein. Im Jahr 2014 machten Agrarerzeugnisse lediglich 5,3 Prozent der Exporte aus der EU in die Vereinigten Staaten aus, umgekehrt waren es 5,1 Prozent der US-Ausfuhren in die EU. Dennoch ist gerade diese Branche bei den Verhandlungen um die sogenannte Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft hart umkämpft. Die USA dringen hier, wie Anfang Mai von der Umweltorganisation Greenpeace veröffentlichte geheime Verhandlungsprotokolle zeigen, vehement auf den Abbau »nichttarifärer Handelshemmnisse«. Außerdem wollen sie eine vollständige Öffnung der europäischen Agrarmärkte durchsetzen – und drohen, sollte Brüssel sich hier verweigern, unter anderem die für die EU-Industrie bedeutende weitgehende Öffnung der US-Märkte für Autos aus der Union zu blockieren.

Bauern in Europa haben von TTIP also nichts Gutes zu erwarten, das machten schon die ...

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