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07.07.2016 / Inland / Seite 5

Vorbei an Lebensrealität

Studie: Unterhaltsregeln reformbedürftig. Alleinerziehende sind meist gut gebildet, ­werden aber immer ärmer

Susan Bonath

Teilzeitjobs, Niedriglöhne, fehlender Kindesunterhalt, geringe Sozialleistungen: Immer mehr Alleinerziehende rutschen in der Bundesrepublik unter die Armutsgrenze. So lebten im vergangenen Jahr 42 Prozent der Einelternfamilien von weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens. Im Vergleich zum Jahr 2005 ist das ein Anstieg um 6,6 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Mittwoch veröffentlichte Studie der Bertelsmann-Stiftung unter dem Titel »Alleinerziehende unter Druck«. »Kinderarmut in Deutschland ist damit ganz wesentlich auf die Armut Alleinerziehender zurückzuführen«, kommentierte Stiftungsvorstand Jörg Dräger die neuen Daten.

Den Zahlen zufolge wachsen derzeit rund 2,3 Millionen Kinder in der Bundesrepublik bei einem Elternteil auf. Zu 89 Prozent leben sie bei der Mutter. Eine Million Kinder davon sind von Sozialgeld (Hartz IV) abhängig. Sie machen demnach die Hälfte aller Kinder im Hartz-IV-Bezug aus. Insgesamt mussten knapp 38 Prozent der Einel...

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