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01.07.2016 / Ausland / Seite 6

Hungerkrise im Südsudan

UNO warnt vor »beispielloser« Katastrophe. Regierung sagt Unabhängigkeitsfeiern ab

Simon Loidl

Kurz vor dem fünften Jahrestag der Unabhängigkeit des Südsudan warnen die Vereinten Nationen vor einer Hungersnot in dem ostafrikanischen Land. In einer gemeinsamen Erklärung der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO), des Kinderhilfswerks (UNICEF) und des UN-Welternährungsprogramm (WFP) vom Mittwoch hieß es, dass in den kommenden Monaten bis zu 4,8 Millionen Menschen von Nahrungsmittelmangel betroffen sein könnten. Dies entspricht mehr als einem Drittel der Gesamtbevölkerung des Landes. Große Teile des Staates seien zudem von einer akuten Hungerkatastrophe bedroht, so die UN-Organisationen. Ursache für die aktuelle Situation ist demnach eine ungewöhnlich lange Dürreperiode. Viele Menschen haben ihre Vorräte aufgebraucht, neue Ernteerträge sind frühestens im August zu erwarten. Dies habe zu der nunmehrigen »beispiellosen« Nahrungsmittelunsicherheit geführt.

Insbesondere Kinder leiden. Seit Beginn des Jahres wurden laut UNICEF mehr als 100.000...

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